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Herzlich Willkommen bei der "Schützengesellschaft 1965 e.V. Neuensorg"

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40 Jahre Schützengesellschaft 1965 e.V. Neuensorg – ein Rückblick

Im September 1965 machte eine ungewöhnliche Mitteilung in den Tageszeitungen die Runde. Die Bürger Neuensorgs wurden eingeladen, am 25. September über die Gründung einer Schützengesellschaft zu diskutieren. Die Einladung fand unerwartet großen Anklang im Ort. Zur angekündigten Versammlung kamen zahlreiche Ortsbürger, von denen sich 18 spontan bereit erklärten, einem neuzugründenden Schützenverein beizutreten. Der Anstoß zur Vereinsgründung wird wohl im Einfluß der umliegenden Schützenvereine zu suchen sein, zumal schießsportlich interessierte Neuensorger bereits in den Weidhäuser Schützenvereinen engagiert waren. Letztendlich hat jedoch Walter Kretz die Anregung zur Gründung der Schützengesellschaft gegeben, so dass die offizielle Gründungsversammlung am 20. Oktober 1965 stattfinden konnte. Walter Kretz fungierte seitdem bis 1992 als 1. Vorstand der Gesellschaft.

Der erste Schießstand wurde vom Vereinswirt Rudolf Fischer nach einem Umbau des Gasthaussaales zur Verfügung gestellt, so dass wöchentliche Trainingsabende abgehalten werden und sowohl regionale als auch überregionale Schießveranstaltungen besucht werden konnten.

Darüber hinaus war auch die Kameradschaft nicht zu kurz gekommen. So komponierte und textete Bernhard Dötschel für die Gesellschaft das “Neuensorger Schützenlied“, das zur Überraschung der Mitglieder beim ersten Kameradschaftsabend erstmals gesungen wurde und noch heute bei diversen gesellschaftlichen Aktivitäten von den Mitgliedern angestimmt wird.

Die Folgejahre waren von einer steten Aufwärtsentwicklung geprägt. 1970 wurde die vorher angeschaffte Vereinsfahne geweiht und erstmals ein Schützenfest mit Zeltbetrieb durchgeführt. 1977 wurde das heutige Grundstück von der Gemeinde übernommen, um den verstärkt aufkommenden Wunsch nach einem eigenen Schützenhaus Rechnung tragen zu können. Der Neubau einer Schießanlage wurde in den Jahren 1980 / 1981, teilweise mit sehr knappen Mehrheiten, beschlossen. 
Auch im sportlichen Bereich waren weiterhin Erfolge zu verzeichnen, insbesondere durch die stark intensivierte Jugendarbeit.

1987 wurde mit den Bauarbeiten für das Schützenhaus begonnen. Mit dem 25-jährigen Jubiläum 1990 konnte auch das neue Schützenhaus mit 12 automatischen Ständen für die Disziplinen Luftgewehr / Luftpistole eingeweiht werden. Deshalb wurde im Jubiläumsjahr das Schützenfest nach fast 20 Jahren wieder mit Zeltbetrieb durchgeführt. Aufgrund der großen Resonanz bei den Besuchern wird das Fest seither jährlich in diesem Rahmen durchgeführt und hat sich mittlerweile als fester Bestandteil des Veranstaltungskalenders der Gemeinde Weidhausen etabliert.

Mit der Wahl von Manfred Dreßel zum 1. Vorstand und der Ernennung von Walter Kretz zum Ehrenvorstand wurde 1992 der Generationenwechsel auch in den Reihen der Vorstandschaft vollzogen. Unabhängig davon wurde die Aufwärtsentwicklung der Gesellschaft kontinuierlich weiter vorangetrieben. So konnten ab Mitte der neunziger Jahre vor allem durch die Attraktivität der Schießanlage und des Vereinslebens nicht nur Mitglieder aus der näheren Umgebung, sondern auch über die örtlichen Grenzen hinaus gewonnen werden.

Die sportlichen und gesellschaftlichen Aktivitäten der Schützengesellschaft, z.B. die Durchführung eines Mountainbike-Biathlons als Bayerische Meisterschaft, das Schützenfest und die Kirchweih, nahmen in der folgenden Zeit Größenordnungen an, die mit den bestehenden Räumlichkeiten des Schützenhauses nicht mehr abzudecken waren. Deshalb entschied man sich 1999 zur Durchführung eines Erweiterungsbaues. Dieser wurde ab dem Jahr 2001 in Angriff genommen und 2004 beendet. Mit dem neugeschaffenen Jugend- und Mehrzweckräumen stehen den Sportschützen nun optimale Trainings- und Wettkampfbedingungen sowie für gesellschaftliche Aktivitäten und Feiern ausreichend Platz zur Verfügung.

Gute Plätze bei den überregionalen Gau- und Bezirksmeisterschaften konnten von den Mitgliedern der Gesellschaft bereits mehrfach errungen werden.
So errang Werner Stephan bereits ein Jahr nach Gründung der Gesellschaft die Würde des Gauschützenkönigs. Dieser Erfolg konnte von Regina Schillig im Jahr 2001 wiederholt werden, so dass die Neuensorger Schützen in ihrer nunmehr 40-jährigen Vereinsgeschichte bereits zum zweiten Mal die Regentschaft über den Schützengau Nord übernommen haben.

Der Erfolg der Schützinnen und Schützen aus Neuensorg riss auch im Jahr 2005 nicht ab. So musste sich Ulrike Graßmuck bei den diesjährigen Titelkämpfen dem Erstplatzierten nur knapp geschlagen geben und wurde beim Gaukönigsschießen erster Ritter.

Der Titel des ersten Ritters wurde 1998 auch von Peter Hein beim Bezirkskönigsschießen errungen, während Stefanie Marx den Erfolg im Jahr 2004  als 2. Ritter nahezu wiederholen konnte.

Darüber hinaus wurden von den mittlerweile fünf  Luftgewehrmannschaften bei den Rundenwettkämpfen in den jeweiligen Klassen zahlreiche Meistertitel errungen werden. Highlight dabei war der Aufsieg der 1. Luftgewehrmannschaft 1994 in die Bezirksklasse.

Den Schwerpunkt der Schützengesellschaft für die nächsten Jahre stellt, trotz erheblicher Restriktionen durch das neue Waffengesetz, die Jugendarbeit und Nachwuchsförderung dar.
Zur sachgerechten Betreuung der Schüler und Jugendlichen haben mittlerweile vier Mitglieder entsprechend zertifizierte Lehrgänge erfolgreich absolviert.

Die Intensivierung der Jugendarbeit trägt bereits erste Früchte. So konnte im vergangenen Jahr eine fünfte Luftgewehrmannschaft, bestehend aus Schülern und Jugendlichen, zur Teilnahme an den Rundenwettkämpfen gegründet werden.

Mag es vielleicht Dinge geben, die wichtiger sind als die 40-Jahr-Feier einer kleinen Schützengesellschaft, so ist es dennoch etwas besonderes, wenn sich immer wieder Idealisten finden, die sich dem Wohl der Gesellschaft verpflichtet fühlen, immer dem Motto gemäß “Im Herzen Wahrheit – im Auge Klarheit“, wie es auf dem Fahnentuch geschrieben steht.

Allen Mitgliedern und Familienangehörigen, die durch ihr Mitwirken an den Arbeitsdiensten es ermöglichten, die nötigen und auch wünschenswerten Verbesserungen, in welcher Form auch immer, durchführen zu können, sei an dieser Stelle noch einmal herzlichst gedankt.

Möge es der Schützengesellschaft auf diesem Wege gelingen, den Schießsport weiterhin erfolgreich zu fördern und die Schützentradition insbesondere durch Fortführung und Weiterentwicklung ihres Schützenfestes auch in der Zukunft aufrecht zu erhalten.

verfasst:Oktober 2005                                                 Peter Hein, 1. Kassier